Die warme Jahreszeit ist da. Jetzt heißt es: Ab nach draußen! Es zieht uns in die Schwimmbäder, Parks und Biergärten. Niemand denkt da gerne an die Unpässlichkeiten, die den Genuss unserer Sommervergnügungen beeinträchtigen können, wie Spiel- und Sportnfälle, kleine Verletzungen, Kreislaufprobleme und Insektenstiche. Sollte es uns aber doch erwischen, bewahrt eine gut ausgestattete Hausapotheke in vielen Fällen vor dem Gang zum Arzt oder Apotheker. Welches sind die häufigsten Sommerkrankheiten und was gehört in den Arzneischrank oder Erstehilfe Kasten, damit wir uns bei leichteren Beschwerden selbst helfen können?
Ungewaschenes Obst, Lebensmittel, die zu lange ungekühlt gelagert wurden oder überfüllte Badeseen sind Gründe, die im Sommer die Zahl der Durchfallerkrankungen steigen lassen. Bei einem starken Durchfall verliert der Körper sehr viel Flüssigkeit und Salze. (Elektrolyte) Viel Trinken und spezielle Elektrolytpulver helfen, diesen Mangel auszugleichen.
Durch die intensivere Sonneneinstrahlung wird unsere Haut gestresst. Das schwächt die Immunabwehr und Herpesviren, die sich als Dauergäste in unserem Körper aufhalten, haben ein leichtes Spiel. Wer anfällig für diese Bläschenkrankheit ist, sollte im Sommer immer ein Herpesmittel parat haben.
Insektenstiche sind nur selten gefährlich, aber immer unangenehm. Vorbeugend kann die Haut mit einem Anti-Insekten-Mittel eingerieben werden. Den Juckreiz und die Schwellungen nach einem Stich lindern kühlende und entzündungshemmende Salben und Gele. Auch Kühlkompressen leisten gute Dienste.
Eine Creme oder Lotion mit hohem Lichtschutzfaktor ist vor einem Sonnenbad ein unbedingtes Muss. Wenn es zu einem Sonnenbrand gekommen ist, hilft eine kühlende, entzündungshemmende Creme. Sind die Schmerzen sehr stark, kann ein leichtes Schmerzmittel genommen werden.
Das schöne Wetter lockt uns zu sportlichen Aktivitäten an frischer Luft. Unangenehme Folgen können Muskelzerrungen, Prellungen und Verstauchungen sein. Da ist als Erstes Kühlung mit kalten Umschlägen oder Kühlkompressen angesagt. Gegen Schwellungen und Schmerzen helfen abschwellende und schmerzlindernde Salben.
Um vor Zecken und Zeckenbissen vorzubeugen, können wir die unbedeckten Hautbereiche vor einem Aufenthalt im Freien mit insektenabweisenden Mitteln einreiben, um uns vor den kleinen Spinnentierchen zu schützen. Hat sich trotzdem einer dieser krankheitsübertragenden Blutsauger bei uns festgebissen, sollte er so früh wie möglich mit einer Zeckenzange entfernt werden.